Münzer Deutschland zeichnet Neu-Isenburg und Dreieich für CO₂-Einsparung aus

Fünf Männer vor einer gelben MÜNZER-Altspeiseölsammelbox.

30. April 2026
  • In Neu-Isenburg und Dreieich wurden seit Start der Sammlung bereits rund 3.800 Kilogramm Altspeiseöl gesammelt.
  • Dadurch konnten rund 11.500 Kilogramm CO2-Emissionen eingespart werden.
  • Münzer Deutschland überreichte den kommunalen Partnern dafür im Rahmen eines Pressetermins offizielle CO2-Urkunden.

Die Kommunen Neu-Isenburg und Dreieich haben gemeinsam mit dem Dienstleistungsbetrieb Dreieich und Neu-Isenburg AöR (DLB) und Münzer Deutschland einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz geleistet: Seit dem Start der Altspeiseölsammlung im Juli 2024 wurden 3.800 Kilogramm gebrauchtes Speiseöl aus privaten Haushalten erfasst und zu nachhaltigem Biodiesel verarbeitet.

 

Im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins hat Münzer Deutschland diese Leistung nun offiziell gewürdigt und CO₂-Urkunden an die beteiligten Partner überreicht. Die gesammelte Menge entspricht einer Einsparung von rund 11.500 Kilogramm CO₂-Emissionen.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene konkret funktioniert“, sagt Albert Bechtoldt, Vertriebsleiter der Münzer Deutschland GmbH. „Aus einem Alltagsreststoff wird ein wertvoller Rohstoff – und daraus entsteht ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz.“

Kreislaufwirtschaft mit Wirkung vor Ort

Das in Neu-Isenburg und Dreieich gesammelte Altspeiseöl wird von Münzer Deutschland aufbereitet und zu Biodiesel verarbeitet. Damit wird ein Reststoff aus privaten Haushalten in den Energiekreislauf zurückgeführt und ersetzt fossile Ressourcen.

Für beide Kommunen zeigt sich damit, dass funktionierende Sammelsysteme nicht nur theoretisch bestehen, sondern im Alltag Wirkung entfalten – vorausgesetzt, sie werden aktiv genutzt.

Großes Potenzial in beiden Städten

Trotz der positiven Entwicklung sieht Münzer Deutschland weiteres Wachstumspotenzial. In Neu-Isenburg und Dreieich mit jeweils rund 40.000 Einwohner:innen könnten jährlich insgesamt rund 104.000 Kilogramm Altspeiseöl gesammelt werden. Das entspricht einem möglichen Einsparpotenzial von rund 312.000 Kilogramm CO₂ pro Jahr.

„Die bisherigen Sammelmengen sind ein wichtiger Schritt“, so Bechtoldt. „Gleichzeitig zeigen sie, dass noch deutlich mehr möglich ist, wenn die Sammlung weiter ausgebaut und stärker genutzt wird.“

Einfach sammeln statt wegschütten

Die richtige Entsorgung ist unkompliziert: Altspeiseöl abkühlen lassen, in eine Kunststoffflasche füllen, gut verschließen und in den Sammelcontainer geben. In die Container gehören ausschließlich gebrauchte Speiseöle und flüssige Fette aus dem Haushalt. Andere Stoffe wie Motoröle oder chemische Flüssigkeiten dürfen nicht eingeworfen werden.

Signal für den weiteren Ausbau

Mit der Urkundenübergabe setzen Münzer Deutschland, der DLB sowie die Kommunen Neu-Isenburg und Dreieich ein gemeinsames Zeichen für die Weiterentwicklung der Sammlung 

„Neu-Isenburg und Dreieich zeigen, wie kommunale Zusammenarbeit im Bereich Kreislaufwirtschaft funktionieren kann“, so Bechtoldt. „Jetzt geht es darum, dieses System weiter zu stärken und noch mehr Haushalte einzubinden.“


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