Earth Day: Kreislaufwirtschaft beginnt dort, wo Abfall neu gedacht wird
- Earth Day rückt konkrete Beiträge zu Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt.
- Münzer verarbeitet gebrauchte Speiseöle zu nachhaltigem Biodiesel und erzeugt jährlich mehr als 200.000 Tonnen abfallbasierten Biokraftstoff.
- 1 Kilogramm Altspeiseöl kann zu 1 Kilogramm Biodiesel werden und rund 3 Kilogramm CO2 einsparen.
Anlässlich des Earth Day am 22. April rückt Münzer einen Aspekt in den Fokus, der in der Umweltdebatte oft zu wenig Beachtung findet: Klimaschutz beginnt dort, wo bestehende Ressourcen intelligent genutzt und im Kreislauf gehalten werden.
Das Unternehmen arbeitet mit Stoffströmen, die andernfalls falsch entsorgt, vergeudet oder ungenutzt bleiben würden – insbesondere mit gebrauchtem Speiseöl. Was nach dem Kochen, Braten oder Frittieren übrig bleibt, wird nicht als Abfall verstanden, sondern als Rohstoff für neue Wertschöpfung. Münzer erzeugt daraus an seinen Standorten in Wien und der Steiermark jährlich mehr als 200.000 Tonnen abfallbasierten Biodiesel.
„Der Earth Day erinnert jedes Jahr daran, dass ökologische Verantwortung nicht abstrakt sein muss, sondern ganz konkret im Alltag beginnt“, sagt Ewald-Marco Münzer, CEO der Münzer Bioindustrie GmbH. „Genau dort setzen wir an: Wir machen aus einem Entsorgungsproblem wieder einen nutzbaren Rohstoff und zeigen, dass Kreislaufwirtschaft dann wirksam wird, wenn sie praktisch funktioniert.“
Kreislaufwirtschaft als konkrete Umweltleistung
Wenn über Umwelt- und Klimaschutz gesprochen wird, stehen oft große Ziele, internationale Vereinbarungen oder langfristige Transformationspfade im Mittelpunkt. Für Münzer greift das allein jedoch zu kurz. Entscheidend ist, dass Systeme vorhanden sind, die Ressourcen tatsächlich im Kreislauf halten – von der Sammlung über die Logistik bis zur Aufbereitung und Verwertung.
Gerade gebrauchte Speiseöle zeigen, wie groß dieser Hebel im Alltag sein kann. So produziert Münzer aus jedem Kilogramm Altspeiseöl 1 Kilogramm Biodiesel; im Vergleich zu fossilem Diesel lassen sich damit rund 3 Kilogramm CO2 einsparen. Gleichzeitig trägt die richtige Sammlung dazu bei, Umweltbelastungen durch falsche Entsorgung zu vermeiden.
„Viele sprechen am Earth Day über Lösungen. Wir setzen sie Tag für Tag um“, so Münzer. „Für uns ist entscheidend, dass Ressourcen nicht verloren gehen, sondern wieder nutzbar gemacht werden. Genau darin liegt ein konkreter Beitrag zu weniger Emissionen, weniger Verschwendung und mehr Versorgung aus bestehenden Stoffkreisläufen.“